Luc Caregari
 

La démocratie n’est pas une pute généreuse…


Luc Caregari

Artist und Journalist

 

aus dem Französischen :  Die Demokratie ist keine großzügige Nutte…

Ende der 1970iger geboren, wuchs Luc Caregari im Süden Luxemburgs auf. Später zieht er nach Paris, um dort Französische Kunstgeschichte und Journalismus zu studieren.

Im Jahr 2006 schrieb er für eine kurze Zeit für die „taz“ in Berlin und begann anschliessend für das Wochenmagazin „woxx“ in Luxemburg zu arbeiten.

Als Musiker und Mitglied des Theaterkollektivs „Independent Little Lies“ fühlt Luc Caregari sich wohl und gut integriert in der lokalen Kunstszene, wenn es aber um Politik  geht, ist er als Journalist unparteiisch.

Das Zitat «La démocratie n’est pas une pute généreuse…» (Die Demokratie ist keine großzügige Nutte…) spiegelt Luc  Caregaris journalistische Beobachtungsweise ,der Demokratie’ wider. In seinen Augen laufen Medien und Bürger Gefahr, Demokratie als Tatsache gut zu heißen. Er ist vom Gegenteil überzeugt. „Meist in Zeiten wie diesen, wenn die Konsequenzen der Wirtschaftkrise den sozialen Zusammenhalt schwächen, werden extremistische und populistische Meinungen wiederbelebt.“ Daher kann die Aufgabe des Journalisten nicht nur darin bestehen, die Demokratie zu verteidigen, seine Aufgabe ist es auch, die Demokratie zu testen/provozieren. Ein Journalist soll auf die Fälle verweisen, in denen die Demokratie auf die schiefe Bahn gerät und wo die Gleichheit der Mensch in Gefahr ist, – auch wenn er damit unbeliebt macht.

Born in the late 1970s, Luc Caregari grew up in the south of Luxembourg. Later he left for Paris to study French arts and journalism.

In 2006, after a short period writing for daily paper taz, based in Berlin, he began working for the Luxembourgish weekly paper woxx. As a musician and member of the theatre collective Independent Little Lies, Caregari is highly active on the artistic scene, whilst remaining a non-partisan journalist when it comes to politics.

The quote «La démocratie n’est pas une pute généreuse…» (Democracy is not a charitable whore…) refers to Luc Caregari’s journalistic angle of observation on democracy. In his eyes the media and the general public tend to look at democracy as a matter of fact. He believes that the contrary is the case. “What occurs most notably in times like these, with the consequences of the economic crisis negatively affecting social cohesion, is a resurrection of extremist and populist opinions.” Thus, the task of a journalist cannot merely consist in defending democracy, but also in putting democracy to the test. A journalist should point at those instances where democracy has turned sour, and where the equality of humans is in danger. Even at the risk of becoming unpopular.